Swiss Academies Communications

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 15. NO 4, 2020

Personalisierte Gesundheit im Gespräch

Präziser und wirkungsvoller sollen sie werden, die neuen Therapien, die mithilfe der Genomdaten von Patientinnen und Patienten passgenau auf deren individuelle Körpermerkmale zugeschnitten werden. Aber bei allen Möglichkeiten, die diese Entwicklungen bieten, tauchen auch viele gesellschaftliche, juristische und ethische Fragen auf.

Diesen Fragen hat sich das „Projekt Mensch nach Mass: Personalisierte Gesundheit“ angenommen. Dabei sollten nicht nur Fachpersonen präsentieren, welche wichtigsten Erkenntnisse die Forschung liefert – das Projekt wollte vor allem von der interessierten Bevölkerung erfahren, was sie dazu denkt. Die spannendsten und wichtigsten Diskussionspunkte daraus verhandelten das Publikum und die Fachleute in neun unterschiedlich ausgestalteten Veranstaltungen in der Deutschschweiz und der Suisse romande.

Akademien der Wissenschaften Schweiz (2020) Personalisierte Gesundheit im Gespräch. Swiss Academies Communications 15 (4).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 15. NO 6, 2020

Tertiarisierungsdruck: Herausforderungen für das Bildungssystem, den Arbeitsmarkt und das Individuum

Ausbildungen auf Tertiärstufe werden zukünftig stärker nachgefragt. Darauf deuten Daten zum gegenwärtigen und zukünftigen Fachkräftebedarf sowie zu den Bildungsaspirationen von Familien hin. Vom Bildungssystem wird erwartet, dass es mehr jungen Menschen eine Ausbildung auf Tertiärstufe ermöglicht. Mit Blick auf die nächste BFI-Botschaft 2021-2024 stellt sich die Frage, wie die Anreize für Abschlüsse auf der Tertiärstufe sowie die Durchlässigkeit des Schweizer Bildungssystems gestaltet werden sollen. Um die für die nächsten zwanzig Jahre prognostizierte Zunahme der Bildungsabschlüsse auf Tertiärstufe in der Schweizer Bevölkerung zu erreichen (Babel 2019), müssen mögliche Bildungsbarrieren von der Bildungspolitik erkannt werden.

Der Bericht stützt sich auf empirische Ergebnisse aus Studien für die Schweiz. Mit Tertiärbildung sind Ausbildungen an Hochschulen (Universität, ETH, Fachhochschule, Pädagogische Hochschule) sowie in der höheren Berufsbildung (Höhere Fachschule, Berufsprüfung mit eidg. Fachausweis, Höhere Fachprüfung mit eidg. Diplom) gemeint.

Kriesi, Irene und Regula Julia Leemann (2020) Tertiarisierungsdruck – Herausforde- rungen für das Bildungssystem, den Arbeitsmarkt und das Individuum, hg. von der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften. Swiss Academies Communications 15 (6)

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 15. NO 8, 2020

Der Beitrag der Geistes- und Sozialwissenschaften zur Umsetzung der SDGs in der Schweiz. Die Blogartikelsammlung zur SAGW-Veranstaltungsreihe (2019)

Um den Beitrag der Geistes- und Sozialwissenschaften zur Umsetzung der SDGs in der Schweiz sichtbar zu machen, hat die SAGW im Jahr 2019 fünf kurze Abendveranstaltungen zu verschiedenen SDGs organisiert.

Thematisiert wurden die partizipative Innovationsförderung im Bereich des Alter(n)s, die Umsetzung der Geschlechtergleichstellung in der Schweiz, das Diktat des Wirtschaftswachstums und dessen Auswirkungen auf die Arbeitswelt, die Einkommensungleichheiten und schliesslich das Verhältnis der SDGs zu völkerrechtlichen Abkommen und die Möglichkeiten, auch über die Landesgrenze hinaus verantwortungsvoll zu handeln. Die nun in Publikationsform vorliegende Blogartikelsammlung entstand auf der Basis des Gehörten und Diskutierten und gewährt somit einen nicht alles umfassenden, doch zum Denken anregenden Einblick in die vielfältigen Beiträge der Geistes- und Sozialwissenschaften für eine nachhaltige Gesellschaft.

Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (2020) Der Beitrag der Geistes- und Sozialwissenschaften zur Umsetzung der SDGs in der Schweiz. Die Blogartikelsammlung zur SAGW-Veranstaltungsreihe (2019) Swiss Academies Communications 15 (8).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 15. NO 5, 2020

Autonomie und Glück. Selbstbestimmung in der Medizin: Rezept für ein glückliches Leben?

Was hat Glück mit Medizin zu tun? Und was mit Selbstbestimmung in der Medizin? Antworten auf diese Fragen gibt der letzte Tagungsband aus dem Zyklus «Autonomie und Medizin». Basierend auf den Erkenntnissen der fünfjährigen Auseinandersetzung sind zudem weiterführende Empfehlungen für die medizinische Praxis in Arbeit.

Autonomie gilt als wichtige Voraussetzung für ein glückliches Leben. Was der oder die Einzelne als «Glück» im Sinne eines gelungenen Lebens empfindet, sollte sich somit in allen wichtigen Entscheiden spiegeln. Die Medizin, die oft existentielle Fragen betrifft, ist davon nicht ausgenommen. Der Bericht «Autonomie und Glück» bildet die Referate und Diskussionen der gleichnamigen Veranstaltung vom Sommer 2019 ab.

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 15. NO 5, 2020

Guidelines to Conflict Sensitive Research

Doing research in conflict contexts is crucial. But how do you best conduct research in conflict-affected contexts? These guidelines are designed for all levels of researchers – from research student to professor – who conduct research in settings that are affected by conflict. The guidelines take you through 9 steps of a research cycle and point your attention to critical and sensitive aspects of research in and on conflict.

Adopting a conflict sensitive approach to research helps to understand the interaction of research with multiple layers of overt or latent conflicts. The interaction of research and conflict context effects what is being researched, how research is carried out, and the knowledge that is thus produced. The guidelines were developed in close collaboration with swisspeace and in close interaction with researchers, funders and people working in international cooperation.

Ursina Bentele (2020) Guidelines to Conflict Sensitive Research. Swiss Academies Communications 15 (5)

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 15. NO 2, 2020

Interprofessionelle Zusammenarbeit in der Gesundheitsversorgung: erfolgskritische Dimensionen und Fördermassnahmen. Differenzierung, Praxis und Implementierung.

Gut funktionierende interprofessionelle Teams werden heute als entscheidender Bestandteil eines nachhaltigen Gesundheitssystems angesehen. Mit der praktischen Umsetzung harzt es allerdings. Die Studie der SAMW hat untersucht, welche Faktoren die interprofessionelle Zusammenarbeit (IPZ) bremsen und welche sie fördern und stellt einen Bezug zur Theorie komplexer Systeme her. In diesem Modell streben Systeme nach einem Zustand des Gleichgewichts, dem Normalfall.

Im Gesundheitssystem entspricht die Professionalität dem Normalfall, während IPZ eine Abweichung und somit eine Veränderung des Gleichgewichts bedeutet. In leitfadengestützten Interviews mit Gesundheitsfachleuten hat das Autorenteam untersucht, welche Kräfte in dieser Situation verbindend und welche auseinanderstrebend wirken.

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (2020) Interprofessionelle Zusammenarbeit in der Gesundheitsversorgung: erfolgskritische Dimensionen und Fördermassnahmen. Differenzierung, Praxis und Implementierung. Swiss Academies Communications 15 (2).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 15. NO 5, 2020

Klinisches Mentorat für Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten MSc

Das Berufsprofil «Nurse Practitioner», das in den USA und in Kanada vor über 50 Jahren entstand, ist im Schweizer Gesundheitssystem noch wenig verbreitet. Die Berufsleute bedürfen klinischer und fachlicher Kompetenzen, die mitunter im klinischen Mentorat erworben und vertieft werden. Bis genügend erfahrene Peers diese Aufgabe wahrnehmen können, übernehmen vorwiegend erfahrene Ärztinnen und Ärzte das klinische Mentorat.

Die von der SAMW in Auftrag gegebene Studie zeigt, wie dieses Mentoring mit neuen Ausbildungsaufgaben für Ärztinnen und Ärzte einhergeht und wie es die interprofessionelle Zusammenarbeit verändert. Auf der Basis einer Literaturanalyse und zahlreichen Experteninterviews haben Prof. Iren Bischofberger et al. Empfehlungen für die Bildung, die Praxis und die Politik abgeleitet.

Bischofberger I, Käppeli A, Essig S, Gysin S (2020) Klinisches Mentorat für Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten MSc. Stand der Diskussion und Erfahrungen aus der Praxis. Swiss Academies Communications 15 (1).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 14. NO 9, 2019

Big Data in der Lehre in den Sozialwissenschaften. Schlussbericht im Auftrag der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften

Der Bericht basiert auf einer Online-Befragung von rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Schweizer Universitäten und Hochschulen, die in der sozialwissenschaftlichen Forschung und Lehre tätig sind: Er zeigt, dass in den Sozialwissenschaften und verwandten Disziplinen Big Data häufiger in der Forschung als in der Lehre Verwendung findet. In der Lehre ist Big Data zwar ebenfalls angekommen, jedoch nicht hinreichend institutionalisiert und wenig auf die akademischen Curricula abgestimmt.

Es sei an der Zeit, den Mehrwert von Big Data «aufzuzeigen sowie die Kombination von unterschiedlichen Datentypen und weiteren möglichen Forschungsdesigns zu thematisieren», schreiben Markus Zürcher und Peter Farago in der Einführung zum Bericht.

Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (2019) Big Data in der Lehre in den Sozialwissenschaften. Swiss Academies Communications 14 (9).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 14. NO 8, 2019

Instrumente für eine wirksame und effiziente Klima- und Energiepolitik:
Betrachtungen aus ökonomischer Sicht

Derzeit werden im politischen Prozess der Schweiz die Weichen für die zukünftige Klima- und Energiepolitik gestellt. Die Schweiz will aus der Kernenergie aussteigen und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen mindern. Dazu braucht es eine koordinierte und breit abgestützte Klima- und Energiepolitik mit einem wirksamen und effizienten Mix aus politischen Instrumenten wie beispielsweise Lenkungsabgaben oder Emissionsgrenzwerten. Dieser Bericht bietet eine Übersicht über die verschiedenen Instrumente und zeigt auf, für welchen Zweck sie sich am besten eignen, welche Wirkung sie erzielen können und welche Vor- und Nachteile sie haben.

Akademien der Wissenschaften Schweiz (2019) Instrumente für eine wirksame und effiziente Klima- und Energiepolitik. Betrachtungen aus ökonomischer Sicht. Swiss Academies Communications 14 (8).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 14. NO 7, 2019

Kulturerbe total – Les multiples facettes du patrimoine

2018 lancierte die SAGW gemeinsam mit der Nationalen Informationsstelle zum Kulturerbe NIKE die Veranstaltungsreihe «Kulturerbe total». Die Reihe unter dem Label «La Suisse existe – La Suisse n’existe pas» sollte Kulturerbe in seinem gesamtgesellschaftlichen Kontext vermitteln, nicht als isolierte Einzelobjekte.

Denn das Kulturerbe weist vielfältige Facetten auf: Es kann immateriell oder materiell sein und ist verflochten mit Vergangenheit und Gegenwart, mit Traditionen und Handwerk, Kunst und Wirtschaft, Landschaft und Politik.

Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (2019) Kulturerbe total – Les multiples facettes du patrimoine. Swiss Academies Communications 14 (7).


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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 14. NO 6, 2019

Personalisierte Medizin. Grundlagen für die interprofessionelle Aus-, Weiter- und Fortbildung von Gesundheitsfachleuten

Personalisierte Medizin prägt die Prävention und Gesundheitsversorgung immer stärker. Die Erhebung und Auswertung von umfassenden Gesundheitsdaten wirft Fragen auf, die unterschiedliche Disziplinen herausfordern. Die SAMW ist überzeugt, dass ein gemeinsames Basiswissen rund um Personalisierte Medizin essenziell ist und veröffentlicht deshalb Grundlagen für die interprofessionelle Aus-, Weiter- und Fortbildung von Gesundheitsfachleuten. Die Publikation fasst den aktuellen Wissensstand zusammen und soll als Nachschlage- und Referenzwerk dienen.

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (2019) Personalisierte Medizin. Grundlagen für die interprofessionelle Aus-, Weiter- und Fortbildung von Gesundheitsfachleuten. Swiss Academies Communications 14 (6).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 14. NO 5, 2019

Nachwuchsförderung in der klinischen Forschung in der Schweiz – bestehende Instrumente und Bedarf

Die SAMW setzt sich für Nachwuchsförderung in der akademischen Medizin ein. Eine breit abgestützte Arbeitsgruppe hat die bestehenden Instrumente zur Förderung des akademischen Nachwuchses an den Universitätsspitälern evaluiert. Der heute veröffentlichte Bericht fasst die Vorschläge zur Stärkung und Verbesserung des aktuellen Angebots zusammen.

Insbesondere hat sich gezeigt, dass das umfangreiche, aber heterogene und verstreute Unterstützungs- und Ausbildungsangebot besser strukturiert und gebündelt werden muss. Um den Zugang zu bestehenden Instrumenten zu erleichtern, empfiehlt die Arbeitsgruppe u. a. die Schaffung eines Webportals, das jungen klinisch Forschenden einen direkten Zugang zu den vorhandenen Ressourcen bietet.

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (2019) Nachwuchsförderung in der klinischen Forschung in der Schweiz – bestehende Instrumente und Bedarf. Swiss Academies Communications 14 (5).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 14. NO 2, 2019

Nachhaltige Entwicklung des Gesundheitssystems

In den letzten Jahren hat es zahlreiche Vorschläge gegeben, wie das Schweizer Gesundheitssystem zu reformieren wäre. Die meisten Initiativen sind jedoch auf Skepsis oder Ablehnung gestossen. Damit Reformen gelingen, braucht es gemeinsame Ziele. In ihrem Positionspapier zur Nachhaltigen Entwicklung des Gesundheitssystems stützt sich die SAMW deshalb auf das Triple Aim-Konzept als Kompass.

Dessen Grundidee ist es, gleichzeitig aus einer Public-Health-Perspektive, einer individualmedizinischen Perspektive und einer Nachhaltigkeitsperspektive Ziele für das Gesundheitssystem zu formulieren. Das Dokument präsentiert acht übergeordnete Massnahmen und wird ergänzt durch eine Roadmap mit konkreten Teilaufgaben für die Jahre 2019 bis 2023.

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (2019) Nachhaltige Entwicklung des Gesundheitssystems. Swiss Academies Communications 14 (2).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 14. NO 3, 2019

Patient, doctor, big data. Who has the power of definition?

Definitionen von Gesundheit und Krankheit beschränken sich nicht auf abstrakte Überlegungen, denn Patientinnen, Patienten und Gesundheitsfachleute sind davon konkret betroffen. Am Workshop «Patient, Arzt, Big Data – wer hat die Definitionsmacht?» diskutierten Vertreter/innen aus der Gesundheits- und Wissenschaftspolitik, ob die aktuellen Begriffe neu definiert werden müssen, um dem Zeitalter von Big Data und künstlicher Intelligenz besser gerecht zu werden.

Der Austausch konzentrierte sich auf drei Sichtweisen: Die mittels wissenschaftlichen Daten erfasste Gesundheit, die Gesundheit aus Sicht der Fachleute und die Gesundheit als öffentliches Gut. Der dreisprachige Bericht fasst die Ergebnisse dieses diskussionsreichen Tages zusammen.

Swiss Academy of Medical Sciences (2019) Patient, doctor, big data. Who has the power of definition? Report on the common workshop by SAMS and SSC on 18 April 2018. Swiss Academies Communications 14 (3).

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 14. NO 1, 2019

Translating academic discovery to patients' benefit: is academia ready to assume its key role?

Academia does not translate research results into new medical therapies optimally, despite the huge resources invested in biomedical research. The difficulties of ensuring progression of basic scientific knowledge to patient benefit, and how to overcome the identified roadblocks are discussed in the following publication: «Translating academic discovery to patients’ benefit: is academia ready to assume its key role?».

The report published by the SAMS in the «swiss academies communications» series shows that academia has a key role to play in translational medicine, but is still insufficiently prepared to engage in a process that is arduous and risky, requires substantial funding, in-depth drug development knowledge, appropriate structures, and long development timelines. The report identifies important opportunities for improvement.

Ogier R, Knecht W, Schwab ME (2019) Translating academic discovery to patients’ benefit: is academia ready to assume its key role? Swiss Academies Communications 14 (1).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 14. NO 4, 2019

Sustainable Development and World Heritage Site Management in Switzerland: Perceptions and Priorities

Amid global challenges such as climate change and growing tourist numbers, what issues do UNESCO World Heritage Sites face in terms of sus­ tainable development? Since the adoption of a global policy on World Heritage and Sustainable Development in 2015, reflecting on this question has become increasingly important in terms of framing national responses.

This report summarizes the key findings of a rapid survey on the main concerns and issues identified by site manag­ers and other stakeholders in the Swiss context. The first section explores the perceptions of sustainability issues and challenges. The second examines experiences with and conditions for sustainable development action in the Swiss World Heritage context.

Peter Larsen Bille (2019) Sustainable Development and World Heritage Site Management in Switzerland: Perceptions and Priorities. Swiss Academies Communications 14 (4).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 13. NO 7, 2018

Autonomie und Digitalisierung. Ein neues Kapitel für die Selbstbestimmung in der Medizin?

Die Medizin der Gegenwart ist – jedenfalls in unseren Breiten – eine autonomie- orientierte Medizin. Mit der Digitalisierung, die auch in der Medizin Einzug hält und zu teils tiefgreifenden Veränderungen führt, ist das Prinzip der Autonomie auf neue Art herausgefordert.

Die Publikation fokussiert auf die Themenkreise Information, Datenschutz und gemeinsame Entscheidungsfindung in einer von der Digitalisierung geprägten Arzt-Patienten-Beziehung. Zugleich wird erörtert, worin das kategorial Neue der Digitalisierung in der Medizin besteht, um die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Autonomie fassbar zu machen. Dabei wird deutlich, dass die Digitalisierung auf unterschiedlichen Ebenen das Potenzial hat, die Autonomie in der Medizin weiter zu stärken.

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (2018) Autonomie und Digitalisierung. Ein neues Kapitel für die Selbstbestimmung in der Medizin? Bericht zur Tagung vom 15. Juni 2018 des Veranstaltungszyklus «Autonomie in der Medizin». Swiss Academies Communications 13 (7).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 13. NO 6, 2018

Transnationale Schweizer Nationalgeschichte: Widerspruch in sich oder Erweiterung der Perspektiven?

Das Narrativ einer Schweizer Verflechtungsgeschichte wird in diesem 28. Heft der Akademievorträge in mehreren argumentativen Schritten heuristisch und konzeptionell anhand der Frage reflektiert, ob eine transnationale Nationalgeschichte einen Widerspruch in sich oder eine perspektivische Erweiterung für die Schweizer Geschichte darstellt.
Die geläufigen, dem Konzept des Nationalstaats eingeschriebenen Vorstellungen einer klaren Grenze zwischen einem nationalen Innen und einem ausländischen Aussen, dem Eigenen und Fremden, werden dabei historisch hinterfragt.

Das Corpus helveticum wird zum einen im Hinblick auf seine multiplen Verflechtungen mit seinem europäischen Umfeld untersucht und die Nation Schweiz insofern als eine Grösse in Betracht genommen, die wesentlich das Ergebnis von Austausch- und Abgrenzungsbewegungen zu diesem Umfeld war. Zum andern werden die Entstehung des Corpus helveticum und seine Fortbildung zum Schweizerischen Bundesstaat als säkularer Integrations- und Verflechtungsprozess gedeutet.

André Holenstein (2018) Transnationale Schweizer Nationalgeschichte: Widerspruch in sich oder Erweiterung der Perspektiven? Swiss Academies Communications 13 (6).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 13. NO 5, 2018

Zur Diskussion: Qualität vor Quantität

Seit geraumer Zeit werden die Schieflagen eines von Wettbewerb und Leistungsmessung getriebenen, stark wachsenden Wissenschaftssystems deutlich. Das New Science Regime bringt eine Vielzahl an unerwünschten Nebeneffekten hervor, die sich sowohl in einer quantitativ orientierten Evaluationspraxis der Forschungsleistung, als auch in einer Mengenausweitung in allen Bereichen manifestiert. Die erschwerte Qualitätssicherung eines exponentiell wachsenden Publikationsoutputs stellt den Wissenschaftsbetrieb vor grundlegende Herausforderungen. Das vorliegende Diskussionspapier skizziert die Problemstellung, erinnert an geltende Prinzipien einer funktionierenden Wissenschaft und kompiliert bereits breit diskutierte Massnahmen, deren Umsetzung u. a. auch mit Blick auf die Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Befunde an Dringlichkeit gewinnt.

Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (2018) Qualität vor Quantität. Swiss Academies Communications 13 (5).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 13, NO 4, 2018

Islam in der Schweiz – L'islam en Suisse

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «La Suisse existe – La Suisse n’existe pas» bearbeitete die SAGW von Mai 2017 bis Frühling 2018 den Themenkomplex «Islam in der Schweiz» (www.lasuissenexistepas.ch oder www.sagw.ch/islam). Wie bei den bisherigen drei Veranstaltungszyklen beteiligten sich ExpertInnen der Fachgesellschaften sowie PraktikerInnen in
Diskussionsrunden, Podiums- gesprächen und Tagungen an der laufenden Diskussion zu MuslimInnen und Is- lam in der Schweiz. Die Veranstaltungen zeichneten sich durch eine nuancierte Haltung, Faktenreichtum und Gesprächsbereitschaft aus und stiessen auf ein breites Interesse. 

Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (2018) Islam in der Schweiz – L’Islam en Suisse. Swiss Academies Communications 13 (4). 

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 13, NO 3, 2018

Littérature et études théâtrales: ombres au tableau et perspectives

Anhand der Theaterstudien befasst sich der Vortrag mit den (historischen) Möglichkeitsbedingungen von Interdisziplinarität. Nach allgemein verbreiteter Meinung sind die Theaterstudien in Frankreich aus der Ablehnung des literaturwissenschaftlichen Deutungszugangs zum Theater hervorgegangen. Obwohl diese Entstehungsgeschichte nur bedingt belegt ist, übt sie heute noch einen Einfluss auf das Verhältnis zwischen Literaturtheorie und Theaterstudien aus. Theaterstudien werden als Bündel verschiedener Disziplinen definiert, das sich dem Studium eines gemeinsamen Objekts widmet, und doch scheut sich die Disziplin vor gewissen Austauschen und komparativen Studien. Somit blieben die Theaterstudien im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts der Narratologie fern – im Gegensatz zu den Film- und Comics-Studien. Dies führt zu einem Mangel in der “narrativen Vergangenheit” der Disziplin, der die Teilnahme von ForscherInnen an aktuellen transmedialen narratologischen Projekten sowie an gewissen Forschungen im Bereich der Medien-Archäologie behindert.

Danielle Chaperon (2018) Littérature et études théâtrales: ombres au tableau et perspectives. Swiss Academies Communications 13 (3).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 13, NO 2, 2018

Autonomie und Fürsorge. Bericht zur Tagung vom 30. Juni 2017 des Veranstaltungszyklus "Autonomie und Medizin"

Diese Broschüre entstand im Anschluss an die dritte Tagung des Veranstaltungs- zyklus «Autonomie in der Medizin», organisiert von der SAMW und der NEK. 

Im Vordergrund steht die Autonomie und Fürsorge.
Urteilsunfähigkeit verlangt Entscheide – von wem und nach welchen Kriterien?

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (2018) Autonomie und Fürsorge. Swiss Academies Communications 13 (2).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 13, NO 1, 2018

Innovation Anregungen / Impulse aus den Geistes und Sozialwissenschaften. Ein Werkstattbericht

 «Forschung und Innovation werden in einem Atemzug genannt und wenn nicht als Synonym dann zumindest als symbolisches Verhältnis verstanden. Was Forschung und Innovation verbindet, ist die Suche nach dem Neuen, und vom Neuen versprechen sich modernen Gesellschaften Wirtschaftswachstum», hält Markus Zürcher einführend fest und schlägt die Brücke zur SAGW-Jahresversammlung im Mai 2017. Die Präsidentinnen und Präsidenten der sieben Sektionen der SAGW haben in sieben Minuten über die Innovation in ihrem Fachbereich berichtet. Sieben Denkanstösse in hochkonzentrierter Form sind auf 57 Seiten zusammengefasst.

Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (2018) Innovation – Anregungen / Impulse aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Swiss Academies Communications 13 (1).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 12, NO 7, 2017

Large Astronomical Facilities: Their Fundamental Importance for Swiss Astronomers

 Astrophysics and cosmology have experienced a golden age over the last two decades, due to fundamental observational and theoretical progresses in all areas investigated. Swiss astronomers have made substantial contributions to those fields thanks to the many modern facilities they can use throughout the world. Without a regular access to them, and international collaborations, present day research in astronomy is unthinkable. This booklet is meant to highlight the impact and their importance for Swiss researchers.

Swiss Academies of Arts and Sciences (2017) Large Astronomical Facilities: Their Fundamental Importance for Swiss Astronomers. Swiss Academies Communications 12 (7) pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 12, NO 6, 2017

Ausserschulische MINT-Angebote in der Schweiz. Übersicht und Analyse 2016

In der Schweiz gibt es zu wenig Fachkräfte in den Bereichen Technik und Informatik. Um Abhilfe zu schaffen, werden MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) vermehrt gefördert. Die Leitungsgruppe MINT der Akademien der Wissenschaften Schweiz hat deshalb ihre Erkenntnisse zusammengestellt, und gibt Empfehlungen für ausserschulische Lernorte, Familien und Betreuung, den schulischen Unterricht, die Berufsberatung, für Unternehmen, die tertiäre Bildung sowie die Medien. Mit Ihrer Übersicht und Analyse des bestehenden Angebots, Stand 31.12.2016, zeigt sie auch Lücken im Angebot auf.


Akademien der Wissenschaften Schweiz (2017): Ausserschulische MINT-Angebote in der Schweiz, Übersicht und Analyse 2016. Swiss Academies Communications 12 (6).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 12, NO 5, 2017

Forschung stärkt Vernetzung der Schweizer Pärke

Die Parkforschung hat sich seit der Errichtung der ersten Pärke von nationaler Bedeutung 2007 etabliert. Heute leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung der Schweizer Pärke, auch weil sie verschiedenste Disziplinen einbezieht.
Die Forschungsaktivitäten bereichern die Ausstrahlung der Pärke weit über ihre Grenzen hinaus. Ende Mai 2017 fand in Bern die 2. Tagung zur Parkforschung Schweiz statt. Zahlreiche Forschungsgruppen präsentierten ihre Arbeiten, die sie in den Schweizer Pärken und Welterbegebieten durchgeführt hatten.

Akademien der Wissenschaften Schweiz (2017) Forschung stärkt Vernetzung der Schweizer Pärke. Swiss Academies Communications 12 (5).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 12, NO 4, 2017

«La Suisse existe – La Suisse n’existe pas». Gesammelte Berichte zur Veranstaltungsreihe der SAGW und ihrer Mitgliedgesellschaften im mehrfachen Jubiläumsjahr 2015

Das mehrfache Jubiläumsjahr 2015 behandelte die Frage nach der Identität der Schweiz in vielerlei Art und Weise. In der Veranstaltungsreihe «La Suisse existe – La Suisse n’existe pas» haben die Mitgliedgesellschaften der SAGW die vielen verschiedenen «Schweizen» thematisiert und kritisch diskutiert. Auf der eigens dafür gestalteten Website www.lasuissenexistepas.ch sind die Berichte jeder Veranstaltung aufgeschaltet, auf unserer Webseite www.sagw.ch sind zu einzelnen Veranstaltungen Blog-Einträge verfügbar und in den SAGW-Bulletins erschienen gekürzte Fassungen der Berichte. Die vorliegende Publikation vereint die Berichte der Veranstaltungsreihe. Es ist vielleicht ein kleiner Schritt auf dem langen Weg nach einer Erklärung für die Existenz der Schweiz in ihrer heutigen Form.

Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (2017) La Suisse existe – La Suisse n’existe pas. Swiss Academies Communications 12 (4).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 12, NO 3, 2017

Weighing of interests for proposed animal experiments. Guidance for applicants

Researchers submitting an application to conduct an animal experiment in Switzerland are required to consider «ethical» as well as scientific aspects.
 The ethical evaluation takes the form of
 a «weighing of interests». This guidance should help to carry out the procedure correctly.

Swiss Academies of Arts and Sciences (2017) Weighing of interests for proposed animal experiments. Guidance for applicants. Swiss Academies Communications 12 (3). pdf

Order the brochure in print: order@samw.notexisting@nodomain.comch

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 12, NO 2, 2017

Umgang mit Interessenkonflikten bei der Ausarbeitung von Guidelines und Choosing-wisely-Listen.

Das Positionspapier «Nachhaltige Medizin» der SAMW fordert, dass die Auswahl medizinischer Interventionen mit Augenmass zu erfolgen hat: Die Haltung, möglichst alles zu machen und zwar möglichst sofort, soll abgelöst werden von der Haltung, genug zu machen, aber nicht zu viel. Mit neu veröffentlichten Empfehlungen bietet die SAMW Orientierung für solche «wise choices».

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (2017) Umgang mit Interessenkonflikten bei der Ausarbeitung von Guidelines und Choosing-wisely-Listen. Empfehlungen. Swiss Academies Communications 12 (2).

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SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 12, NO 1, 2017

Sustainable Development at Universities Programme. Abschlussbericht

Nachhaltigkeit steht prominent auf den Agenden der Schweizer Universitäten. Dazu trug auch das mit rund vier Millionen Franken dotierte Förderprogramm «Sustainable Development at Universities» des Bundes bei. Koordiniert von den Akademien der Wissenschaften Schweiz unterstützte es in den vergangenen vier Jahren 54 Projekte.

Akademien der Wissenschaften Schweiz (2017) Sustainable Development at Universities Programme: Abschlussbericht. Swiss Academies Communications 12 (1). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 12, 2016

Autonomie und Beziehung. Bericht zur Tagung vom 7. Juli 2016 des Veranstaltungszyklus "Autonomie in der Medizin".

Im Veranstaltungszyklus «Autonomie in der Medizin» der SAMW und der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) stand 2016 die Bedeutung der Beziehung im Zentrum: Welche Rolle spielt die Beziehung zu den Ärztinnen, Pflegenden und Angehörigen für selbstbestimmt gefällte Gesundheitsentscheidungen? Die Publikation zur Tagung bettet die aktuelle Autonomiedebatte in einen grösseren Kontext ein und erläutert, inwiefern Ansätze wie «relationale Autonomie» oder «assistierte Autonomie» Vorteile bringen gegenüber der klassischen «Entscheidungsautonomie».

SAMW (2016) Autonomie und Beziehung. Swiss Academies Communications 11 (12). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 11, 2016

Steuerung der Anzahl und der Verteilung von Ärztinnen und Ärzten

Zu einem nachhaltigen Gesundheitswesen in der Schweiz gehören eine adäquate Anzahl und eine bedarfsgerechte fachliche und geogra sche Verteilung von Ärzten sowie anderen Gesundheitsfachleuten. Die Schweiz weist im OECD-Ver- gleich eine vergleichsweise hohe Dichte dieser Fachpersonen auf; allerdings be- ruht diese wesentlich auf der Rekrutierung von Fachpersonen aus dem Ausland.
Trotz dieser erheblichen Zuwanderung können heute jedoch bei weitem nicht alle Stellen in den verschiedenen Sektoren des Gesundheitswesens besetzt wer- den. Gleichzeitig gibt es klare Hinweise darauf, dass sowohl eine regionale als auch eine fachliche Fehlverteilung vorliegt.

SAMW (2016) Steuerung der Anzahl und der Verteilung von Ärztinnen und Ärzten. Swiss Academies Communications 11 (11). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 10, 2016

Patienten und Angehörige beteiligen

Die Beteiligung von Patientinnen, Angehörigen, Versicherten und Bürgern gewinnt in der Gesundheitsgesellschaft zunehmend an Bedeutung. Konzepte wie die gemeinsame Entscheidungsfindung, «Shared Decision Making», finden vermehrt Beachtung. Ein Kurzbericht, der im Auftrag der SAMW verfasst wurde, analysiert diese Trends und klärt zentrale Begriffe.

Dr. Jörg Haslbeck, Michaela Mohylove, Sylvie Zanoni, Dr. Theres Stutz (2016) Patienten und Angehörige beteiligen – Einbezug von Betroffenen bei Akademie-Projekten im Bereich «Gesundheit». Swiss Academies Communications 11 (10). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 9, 2016

Wissenschaftskultur und Nachwuchsförderung in der Medizin

Die Qualität der medizinischen Forschung wird seit einigen Jahren kritisch hinterfragt; gleichzeitig stellt der Mangel an Nachwuchsforschenden in der akademischen Medizin ein zunehmendes Problem dar. Da anzunehmen ist, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen einer integren und vertrauenswürdigen Wissenschaftskultur und der Motivation junger Nachwuchspersonen für eine biomedizinische Forschungskarriere gibt, werden in dieser Publikation eine Reihe von Massnahmen vorgeschlagen, um sowohl die Wissenschaftskultur als auch die Situation der Nachwuchsforschenden zu verbessern.

SAMW (2016) Wissenschaftskultur und Nachwuchsförderung in der Medizin. Swiss Academies Communications 11 (9). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 8, 2016

Trajectoires de santé, inégalités sociales et parcours de vie

Das Ausmass und Anhalten von sozialen Ungleichheiten im Bereich der Gesundheit lässt aufhorchen, insbesondere in Ländern mit hohem Einkommen. Auch wenn die Gesundheit der Bevölkerung in solchen Ländern sich stetig bessert, was unter anderem die immer längere Lebenserwartung bezeugt, bestehen weiterhin grosse Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Claudine Burton-Jeangros, Professorin und Leiterin des Departementes für Soziologie der Universität Genf, zeigt unter anderem auf, wie mit diesen Ungleichheiten im Laufe der Zeit und in verschiedenen Kontexten umgegangen wurde.

Claudine Burton-Jeangros (2016) Trajectoires de santé, inégalités sociales et parcours de vie. Swiss Academies Communications 11 (8). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 7, 2016

Gesundheitliche Aspekte der Schweizerischen Energiestrategie 2050: Grundlagenpapier zum Factsheet der Energiekommission der Akademien Schweiz

Die Energiestrategie 2050 des Bundes hat zum Ziel, den durchschnittlichen Endenergieverbrauch pro Person und Jahr bis 2050 gegenüber dem Basisjahr 2000 um gut die Hälfte (54 Prozent) und den entsprechenden durchschnittliche Stromverbrauch pro Person und Jahr um rund einen Fünftel (18 Prozent) zu senken. Obwohl die technische Machbarkeit der Energiestrategie 2050 breit diskutiert und erforscht wird, sind deren mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit bisher kaum thematisiert worden. Diese Grundlagenpapier zeigt mögliche positive und negative Auswirkungen auf die Gesundheit auf.

Akademien der Wissenschaften Schweiz (2016) Gesundheitliche Aspekte der Schweizerischen Energiestrategie 2050: Grundlagenpapier zum Factsheet der Energiekommission der Akademien Schweiz. Swiss Academies Communications 11 (7). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 6, 2016

Sichtbare Religion. Bilder, Blicke und Visualität als Grundthemen der Religionswissenschaft

Bilder spielen eine zentrale Rolle in religiösen Symbolsystemen der Vergangenheit und Gegenwart. Sie sind wichtige Träger von Bedeutungen, gestalten Weltbilder, vermitteln Normen und Werte. Bilder interagieren mit weiteren von Religion genutzten Medien, weisen aber spezifische Eigenschaften auf. Diese Publikation präsentiert die Funktion der visuellen Quellen in religiösen Symbolsystemen und wie man die Produktion der Bedeutung in Bildern analysieren kann.

Daria Pezzoli-Olgiati (2016) Sichtbare Religion. Bilder, Blicke und Visualität als Grundthemen der Religionswissenschaft. Swiss Academies Communications 11 (6) pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 5, 2016

Gegenstand, Relevanz und Praxis der Geisteswissenschaften. Eine philosophisch-anthropologische Begründung

Spätestens seit der Jahrtausendwende werden Wissenschaft und Wissen als zentrale Produktionsfaktoren erkannt, die massgeblich zu Produktivität und Wirtschaftswachstum beitragen. Gerade in Bezug auf die Geisteswissenschaften entgeht dieser geschaffene Mehrwert jedoch dem oberflächlichen Blick. Mit der vorliegenden Schrift wird der Gegenstand, die Relevanz und damit den praktischen Nutzen der Geisteswissenschaften systematisch hergeleitet.

Markus Zürcher (2016), Gegenstand, Relevanz und Praxis der Geisteswissenschaften. Eine philosophisch-anthropologische Begründung, Swiss Academies Communications 11(5) pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 4, 2016

From Little Science to Big Science

The number of researchers doubles every ten to fifteen years. In his manuscript, Gottfried Schatz highlights the problems which growth creates for science. He explains the difference between knowledge and science and the reason why less knowledge and more science should be taught in our kindergartens, schools and universities.

Gottfried Schatz (2016) From Little Science to Big Science. Swiss Academies Communications 11 (4). pdf


SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 3, 2016

How couples retraditionalise when becoming parents – against their own ideals

As a contribution to the empirical foundation of the political debate, the gender specifity of male and female curriculums in Switzerland is portrayed in a first step. After briefly discussing the resistance to equality measures, conclusions emerge that allow the planning of a well-informed policy.

Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (2016) Wie sich Paare beim Elternwerden retraditionalisieren, und das gegen ihre eigenen Ideale. Swiss Academies Communications 11 (3). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 2, 2016

Assessment of the career situation of young female scientists in Switzerland

How do young female scientists in Switzerland perceive their career opportunities? The Working Group «Gender» of the Swiss Academies of Arts and Sciences publishes a corresponding report, written by Patricia Felber. The report also includes the «Recommendations for gender-adequate academic career paths» of the Swiss Academies of Arts and Sciences.

Akademien der Wissenschaften Schweiz (2016) Einschätzung der Karrieresituation von Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Schweiz. Swiss Academies Communications 11 (2). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 1, 2016

In search of the whole in medicine – the contribution of philosophy

What are the differences between the medical and the everyday understanding of health and disease? What consequences do the different views have for the prevention and the treatment of disease?

Akademien der Wissenschaften Schweiz (2016) Auf der Suche nach dem Ganzen in der Medizin – der Beitrag der Philosophie. Swiss Academies Communications 11 (1). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 10, NO 2, 2015

Big data in health care

The digitalisation of health care and the growing trend towards recording personal health and activity data create opportunities as well as risks for health care, the life sciences industry and individuals.

Akademien der Wissenschaften Schweiz (2015) Big Data im Gesundheitswesen. Swiss Academies Communications 10 (2). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 10, NO 1, 2015

Êtes-vous logique ou pragmatique? Une perspective pragmatique sur les relations entre logique et langage

In a non-technical language this 24th issue of the academy lectures presents a possible solution approach to the old question of the relation between language and logic.

Académie suisse des sciences humaines et sociales (2015) Êtes-vous logique ou pragmatique? Une perspective pragmatique sur les relations entre logique et langage. Swiss Academies Communications 10 (1). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 9, NO 5, 2014

«Medical Humanities»: about the importance of humanities and social sciences for medical and health professions

Under the heading «Medical Humanities» the Swiss Academy of Medical Sciences and the Swiss Academy of Humanities and Social Sciences are promoting an enhanced exchange and an also practically effective collaboration between the two scientific disciplines.

Swiss Academies of Arts and Sciences (2014) «Medical Humanities»: Über die Bedeutung der Geistes- und Sozialwissenschaften für die Medizinal- und Gesundheitsberufe. Swiss Academies Communications 9 (5). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 9, NO 4, 2014

Medicine and economics – future perspectives

The position paper describes in what way the economisation of medicine can affect clinical practice. It points out how physicians and health professionals can constructively and effectively support the sustainability of a high quality and patient-oriented health care in Switzerland.

Swiss Academy of Medical Sciences (2014) Medizin und Ökonomie – wie weiter? Swiss Academies Communications 9 (4). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 9, NO 3, 2014

Culture and cultural theories: between de- and reconstructions

This academy lecture addresses congruences and divergences between the cultural theories of science and cultural theories of society and politics. Based on key concepts of cultural-anthropological thought such as culture, ethnicity or identity, Walter Leimgruber, Head of the Seminar for Cultural Studies and European Ethnology at the University of Basel, analyses the oscillation between construction, deconstruction and reconstruction in the cultural theories.

Swiss Academy of Humanities and Social Sciences (2014) Kultur und Kulturtheorien: Zwischen De- und Rekonstruktionen. Swiss Academies Communications 9 (3). pdf

SWISS ACADEMIES Communications, VOL. 9, NO 2, 2014

Recherche électorale: développements récents et application au cas de la Suisse

The 22nd issue of the academy lectures aims to familiarise its readers with electoral research. For this purpose, Pascal Sciarini, professor at the University of Geneva, on the one hand states the classical models of electoral research and, on the other hand, presents a study that can be adduced to illustrate the latest developments in electoral research.

Swiss Academy of Humanities and Social Sciences (2014) Recherche électorale: développements récents et application au cas de la Suisse. Swiss Academies Communications 9 (2). pdf

SWISS ACADEMIES Communications, VOL. 9, NO 1, 2014

Promoting open access to research results

The Swiss Academy of Medical Sciences (SAMS) invites publishers and scientific actors to facilitate and expedite the transition to open access: scientific work should be published on open websites and in open access journals. The position paper explains the different routes to open access publishing and proposes urgent measures.

Swiss Academy of Medical Sciences (2014) Promoting open access to research results. Swiss Academies Communications 9 (1). pdf

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